Helfer-Wissen aufgefrischt

„Erste Hilfe ist nicht schwer“, sagt Werner Steininger. Wenn das einer wissen muss, ist es der ehrenamtliche Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz in Fellbach. Zusammen mit seiner Kollegin Iwone Terezis hat er auf Bitte des Stadtseniorenrats Fellbach für  ältere Wissensdurstige die Kenntnisse in Soforthilfe aufgefrischt. Da die Nachfrage groß war, wurde der Fachmann gleich um einen zweiten Termin im Treffpunkt Mozartstraße gebeten, denn 20 Teilnehmer waren die maximale Gruppengröße.

Und die Seniorinnen und Senioren haben Einiges dazugelernt. Zum Beispiel, dass die Standortfreigabe im Handy dafür sorgt, dass man im tiefsten Wald von den Rettungskräften geortet werden kann. Oder dass der Erste-Hilfe-Kasten nicht im Kofferraum untergebracht werden sollte. Und dass eine  Rettungsdecke nicht nur warm oder kühl hält, sondern auch von oben ein Erkennungszeichen für den Rettungshubschrauber sein kann.

Doch nicht nur in der Theorie, auch praktisch wurden die Teilnehmer des Kurses aufgeklärt. Egal ob stabile Seitenlage oder Defibrillator: „Kein Stress“ empfiehlt Werner Steininger. Einfach ruhig überlegen, bei Bedarf den Notruf wählen – in Autos nicht älter als fünf Jahre gibt es ein „E-Call-System“, das europaweit Hilfe alarmieren kann – und sich und den Verletzten sichern. Da die Kursteilnehmer gut aufgepasst haben, wissen sie jetzt auch, dass die stabile Seitenlage an einer Böschung tückisch sein kann: Das Opfer könnte wegrollen.

Sehr zufrieden mit dem aufgefrischten Wissen bedankten sich die Senioren beim DRK-Duo und wissen jetzt tatsächlich: Erste Hilfe ist ganz einfach.

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