Jugendliche erklären Senioren das Handy

Wenn ein Handy nicht das tut, was es soll, kann man es gegen die Wand werfen – oder sich von Jugendlichen beraten lassen, die sich auskennen. Zum Beispiel im Treffpunkt Mozartstraße. In regelmäßigen Abständen bietet der Stadtseniorenrat, zusammen mit dem Verein JugendGoesZukunft und dem Treffpunkt eine Schulung für interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema
„Jugendliche erklären Senioren das Handy“ an. Das Gute daran ist, dass die Teilnehmer alle Schritte selber an ihren Handys erledigen und nicht hilflos zusehen, wie die Experten die Sache blitzschnell und nicht nachvollziehbar selbst lösen. Das garantiert einen ausgezeichneten Lerneffekt.
Das Vorgehen ist nutzerfreundlich: Zunächst werden eine Stunde lang die wichtigsten Funktionen des Handys erläutert. Nach einer Kaffeepause folgt eine Fragerunde, in der individuelle Probleme der Teilnehmenden anschaulich gelöst werden.
Behandelt werden Fragen wie zum Beispiel Einwahl ins WLAN, Handysicherheit, telefonieren und mailen oder Kontakte anlegen. Aber auch aus den Kontakten telefonieren und mailen oder Fotos und Anhänge in E-Mails einfügen.
Informiert wird auch über sinnvolle Apps und wie sie heruntergeladen werden. Wer wissen will, wie WhatsApp, VVS-Fahrpläne oder Google-Maps installiert werden, welche Risiken es gibt und vieles andere mehr wird ebenfalls aufgeklärt.
Der Stadtseniorenrat Fellbach setzt sich für die Belange der Seniorinnen und Senioren in Fellbach ein und unterstützt mit seinem Wissen und seinen Möglichkeiten. Dabei ist es dem Stadtseniorenrat wichtig, die Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag für einen gesellschaftlichen Konsens in Fellbach zu geben.
,,Digitale Teilhabe kennt kein Alter – unser Projekt bringt Generationen zusammen. Wenn Jugendliche Senioren die Welt des Smartphones erklären, entsteht weit mehr als nur technisches Wissen: Es ist ein Austausch von Erfahrungen und ein Miteinander, das gegenseitiges Verständnis fördert“, so Sara Schmalzried und Maya Tillett, die vom Verein JugendGoesZukunft das Projekt begleiten.
Im Treffpunkt Mozartstraße, so die Leiterin Ursula Bolle, begegnen wir Seniorinnen und Senioren, die neugierig und aufgeschlossen gegenüber digitalen Medien sind. Angesichts möglicher Risiken und Probleme sind sie aber teilweise sehr zurückhaltend in der Nutzung. Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen hilft dabei, Ängste abzubauen und durch einen selbstbestimmten Umgang mit dem Smartphone von den vielen Anwendungsmöglichkeiten zu profitieren – und von der Begegnung zwischen den Generationen profitieren beide Seiten.
Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, den 25. Juni, im Treffpunkt Mozartstraße statt. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 585676-60 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

00000000
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner Skip to content